Seed Cycling Anleitung: So unterstützt Du Deine Hormone natürlich
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Katharina Graff-Haberbosch

Frau sein – ohne PMS, Erschöpfung und ständiges Durchhalten

Leidest Du unter PMS Symptomen oder hast das Gefühl, Dein Körper ist aus dem Gleichgewicht? Diese Seed Cycling Anleitung zeigt Dir, wie Du Deine Hormone auf natürliche Weise unterstützen und Deinen Zyklus besser verstehen kannst.
YOUNIVERSES Blogbeitrag Seed Cycling Anleitung So unterstützt du deine Hormone natürlich

Seed Cycling ist eine natürliche Möglichkeit, Deine Hormone über Deine Ernährung zu unterstützen und gleichzeitig Deinen Zyklus besser zu verstehen. Vielleicht bist Du hier, weil Du unter PMS Symptomen leidest, Dich erschöpft fühlst oder das Gefühl hast, dass Dein Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Genau an diesem Punkt beginnen viele Frauen, sich mit Themen wie hormonelles Ungleichgewicht und natürlicher Hormonbalance zu beschäftigen. Seed Cycling kann ein sanfter Einstieg sein und das nicht als schnelle Lösung, sondern als Weg, Deinen Körper wieder bewusster zu begleiten. Wenn Du eine einfache Seed Cycling Anleitung suchst, kannst Du, nach dem Lesen dieses Artikels, direkt starten.

Meine Erfahrung mit Seed Cycling

Ich erinnere mich noch gut daran, als ich irgendwann an dem Punkt war, an dem ich dachte: „Ich mache doch eigentlich schon so viel, warum fühlt sich mein Körper trotzdem nicht wirklich im Gleichgewicht an?“. Meine Energie war nicht konstant, meine Stimmung hat sich vor meiner Periode deutlich verändert und ich hatte das Gefühl, meinem eigenen Rhythmus nicht wirklich folgen zu können. Als ich dann das erste Mal von Seed Cycling gehört habe, war ich ehrlich gesagt skeptisch. Noch ein Tool, noch etwas, das ich „richtig machen“ soll? Gleichzeitig war da Neugierde und zwei Gedanken: „Was hab ich zu verlieren, ich esse ohnehin gern Samen und Saaten, also probier ich es aus.“ und „Was wäre, wenn es gar nicht darum geht, mehr zu tun, sondern anders zu unterstützen, und dass einfach nur in Form von „Körner übers Essen streuen“?“. Also habe ich angefangen, die Samen ganz unkompliziert in meinen Alltag zu integrieren. Ohne Druck. Ohne Erwartungen, aber eben in dem Bewusstsein, welche Samen für welche Phase sind. Und was sich verändert hat, war nicht nur mein Körper, sondern vor allem mein Blick auf meinen Zyklus. Ich habe begonnen, ihn nicht mehr als etwas zu sehen, das funktionieren muss, sondern als etwas, das ich begleiten darf.

Was ist Seed Cycling? Eine einfache Anleitung für Deinen Zyklus

Seed Cycling ist eine Methode, bei der Du bestimmte Samen gezielt in Deine Ernährung integrierst – abgestimmt auf Deine Zyklusphasen. Verwendet werden vier Samen: Leinsamen, Kürbiskerne, Sesam und Sonnenblumenkerne, am besten in Bio Qualität. Sie enthalten wertvolle Nährstoffe wie gesunde Fettsäuren, Zink, Selen und Lignane – pflanzliche Verbindungen, die im Zusammenhang mit Deinem Hormonhaushalt stehen und diesen beeinflussen können (Quelle). Leinsamen enthalten besonders viele dieser Lignane und werden deshalb häufig im Zusammenhang mit hormoneller Balance genannt. Studien zeigen, dass sie den Östrogenstoffwechsel beeinflussen können, auch wenn die Auswirkungen auf den gesamten Hormonhaushalt noch nicht eindeutig geklärt sind (Quelle). Deshalb ist es so wichtig, nicht nur auf einzelne Lebensmittel zu schauen – sondern Deinen Körper immer im Gesamten zu betrachten.

Wie funktioniert Seed Cycling im Zyklus?

Dein Zyklus besteht aus verschiedenen Phasen, die hormonell unterschiedlich geprägt sind. Genau hier setzt Seed Cycling an. In der ersten Zyklushälfte – also vom ersten Tag Deiner Periode bis zum Eisprung – integrierst Du täglich Leinsamen und Kürbiskerne in Deine Ernährung. Diese enthalten unter anderem Lignane und Zink, die im Zusammenhang mit dem Östrogenstoffwechsel stehen. Nach dem Eisprung beginnt die zweite Zyklushälfte. In dieser Zeit wechselst Du zu Sesam und Sonnenblumenkernen. Diese liefern Nährstoffe wie Vitamin E, Selen und gesunde Fettsäuren, die Deinen Körper in dieser Phase unterstützen können. Es geht dabei nicht um Perfektion oder starre Regeln. Es geht darum, Deinen Körper besser zu verstehen und ihn in seinem natürlichen Rhythmus zu begleiten. Genau deshalb, weil es einfach in den Alltag zu integrieren ist, finde ich es als Mama, doppelt toll.

Kann Seed Cycling Deine Hormone wirklich beeinflussen?

Viele Frauen beschäftigen sich mit Seed Cycling, weil sie ihr hormonelles Ungleichgewicht besser verstehen und ihre Hormone auf natürliche Weise ins Gleichgewicht bringen möchten. Hier ist mir wichtig, ehrlich mit Dir zu sein: Seed Cycling ist kein Wundermittel. Es gibt aktuell keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege dafür, dass Seed Cycling allein Deine Hormone reguliert. Gleichzeitig wissen wir, dass Ernährung eine wichtige Rolle für Deinen Hormonhaushalt spielt. Und vor allem berichten viele Frauen, dass sie dadurch bewusster mit ihrem Zyklus umgehen und Veränderungen wahrnehmen und allein das verändert schon sehr viel. Ich sehe Seed Cycling deshalb nicht als Lösung, sondern als unterstützenden Baustein in einem größeren Zusammenhang.

Für wen kann Seed Cycling sinnvoll sein?

Seed Cycling kann Dich unterstützen, wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist, was sich unter anderem so zeigen kann:

  • PMS Symptome,
  • Stimmungsschwankungen vor Deiner Periode,
  • Energieeinbrüche im Zyklus,
  • oder das Gefühl, Deinen Körper nicht richtig zu verstehen.

Auch nach dem Absetzen der Pille oder in Phasen hormoneller Umstellung kann Seed Cycling eine sanfte Methode sein, um Dich wieder mehr mit Deinem Zyklus zu verbinden.

Seed Cycling Anleitung im Alltag: So setzt Du es einfach um

Du brauchst keine komplizierten Routinen, um Seed Cycling umzusetzen. Oft reichen bereits ein bis zwei Esslöffel der jeweiligen Samen pro Tag. Ich mische sie morgens in mein Müsli, streue sie über’s Mittagessen und am Abend landen sie auf Gemüse, Brot und in einer Suppe. Du siehst, Du kannst sie ganz einfach in Deinen Alltag integrieren. Wichtig ist nicht, dass Du alles perfekt machst, sondern dass es sich für Dich leicht anfühlt und in Deinen Alltag passt. Mit dieser Seed Cycling Anleitung unterstützt Du Deine Hormone natürlich.

Mein Blick auf Seed Cycling als Zyklus- & Hormoncoach

Wenn Du Deine Hormone wirklich ins Gleichgewicht bringen möchtest, lohnt es sich, tiefer zu schauen, denn Hormone reagieren nicht nur auf einzelne Lebensmittel. Sie reagieren auf Deinen gesamten Alltag – auf Stress, Schlaf, Dein Nervensystem, Deine Ernährung und Deine innere Anspannung. Seed Cycling kann ein schöner erster Schritt sein, aber echte Veränderung entsteht, wenn Du beginnst, Deinen Körper als ganzes System zu verstehen.

Funktioniert Seed Cycling?

Wie lange dauert es, bis Seed Cycling wirkt? Wenn Du Seed Cycling ausprobierst, ist Geduld wichtig. Viele Frauen berichten, dass sie nach etwa zwei bis drei Monaten erste Veränderungen wahrnehmen. Gleichzeitig ist jeder Körper anders und reagiert individuell. Es geht beim Seed Cycling auch nicht darum, schnelle Ergebnisse zu erzielen, sondern darum, Deinem Körper Zeit zu geben, sich neu auszurichten.

Mein Seed Cycling Fazit

Seed Cycling ist eine einfache und sanfte Möglichkeit, Deinen Zyklus über Deine Ernährung zu begleiten. Nicht als weitere Aufgabe auf Deiner Liste. Sondern als Einladung, wieder mehr in Verbindung mit Deinem Körper zu kommen. Und vielleicht beginnt genau hier etwas Neues: Nicht mehr gegen Deinen Körper zu arbeiten – sondern mit ihm.

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